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Bär in Deutschem Zoo ausgebrochen – Tier erschossen

12.03.2017, von JW / red


Im Osnabrücker Zoo, Bundesland Niedersachsen, ist am Samstag eine Hybridbärin, nachdem sie ausgebrochen war, erschossen worden. Menschen wurden nicht verletzt.

Nach Angaben der zuständigen Polizei, die um 14.15 Uhr verständigt wurde, brach die gut 300 Kilo schwere Bärin vermutlich gewaltsam durch den Zaun des Geheges aus.

Die Hybridbärin Tips war nach ihrem Ausbruch zuerst in Richtung Löwen- und dann weiter zum Flamingogehege gelaufen. Dort wurden Besucher erstmals auf das Tier aufmerksam und verständigten die Zoomitarbeiter.

Gut 4000 Besucher hielten sich zu diesem Zeitpunkt im Tierpark auf, die Mitarbeiter begannen sofort mit der Evakuierung des Geländes. Doch noch bevor die Polizei eintraf, erreichte die Beamten die Nachricht, dass die Bärin erschossen wurde.

Nach Angaben der Zoodirektion habe man sich zur Sicherheit der Besucher für die Tötung des Tieres entscheiden müssen. Denn hätte man Tips betäubt, wäre die Wirkung erst nach etwa 20 Minuten eingetreten. Die Sicherheit der Menschen im Tierpark habe Vorrang gehabt.

Bei dem Tier handelte es sich um eine Mischung aus Braunbär und Eisbär, einen sogenannten Hybridbären. Diese Mischbären haben einen Eisbärenvater und eine Braunbärenmutter. Bislang wurden nur wenige freilebende Hybride gesichtet. Über ihre tatsächlichen Überlebenschancen in freier Wildbahn ist wenig bekannt, Tips wurde gut 10 Jahre alt.

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Foto: Youtube Screenshot