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Wildschweine in Fukushima - Plage und Gefahr für Rückkehrer

17.03.2017, von JW / red

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Von hunderten von Wildschweinen, die hochradioaktive vertrahlt sind, berichten die Einwohner rund um die Stadt Fukushima. Sechs Jahre sind nun seit dem Atomunfall vergangen, Schwarzwild ist nun eine Plage.

Fox News berichtete nun, dass eigene Stadtbeamte als Jäger arbeiten, um die kontaminierte Wildschweinpopulation in der Gegend zu erlegen. Denn nun sollen die ersten Einwohner wieder retour kehren.

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Da einige Sauen mittlerweile schon in den Häusern der Bewohner leben, sorgen diese Beamte damit auch für die Sicherheit der rückkehrenden Anwohner; "Wir brauchen einen starken Jagdplan", sagte Hidekiyo Tachiya, der Bürgermeister einer nahe gelegenen Stadt namens Soma. Jäger wurden Berichten zufolge schon "gemietet" und haben bis jetzt etwa 800 Tiere getötet.

Der Bericht weist extra darauf hin, dass Wildschwein Fleisch im Nord-Japans besonders Schmackhaft ist, aber die erlegten Tiere in der Gegend sind für den Genuss zu verstrahlt.

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Bilderstrecke TheAtlantic.com

Doch die meisten Bewohner werden wegen der Angst vor der realen Bedrohung der Strahlung nicht zurückkehren, mehr als als 150.000 Menschen mussten damals Ihre Häuser verlassen.

Aber nicht nur Wildschweine stellen ein großes Problem dar, verlassene japanischen Städte werden zunehmend unkontrolliert von Wildtieren überrannt. Es gibt eine große Population von Rattenkolonien, wilden Hunde und eben Wildschweine.

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Foto: Screenshot Reuters / TheAtlantic