Mittwoch, 21. November 2018
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Hasenpest: Jäger aus Bayern im Krankenhaus

 

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Die Männer aus dem Raum Nabburg befinden sich seit Allerheiligen auf der Isolierstation des Amberger Klinikums.  Alle acht Jäger kamen mit allen erlegten Hasen in Berührung.

Jäger im Krankenhaus

Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen: Acht Jäger aus dem Raum Nabburg klagten über Symptome wie bei einer schweren Grippe und befinden sich seit Allerheiligen auf der Isolierstation des Amberger Klinikums.

Es besteht der Verdacht, dass sich die Jagdgruppe bei der gemeinsamen Jagd mit der Hasenpest infiziert haben, so der Pressesprecher des Schwandorfer Landratsamtes.

Hasenpest oder auch Tularämie

"Francisella tularensis" heißt der Erreger, der zur "Tularämie" führt. Tularämie kommt vor allem in wildlebenden Tieren vor und hat ein Wirtsspektrum bei Feldhasen, Kaninchen, Nagetieren, Eichhörnchen, Wildwiederkäuern und Vögeln.

Stechinsekten und Zecken können bei der Übertragung ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Menschen infizieren sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen beziehungsweise, wie in diesem Fall, beim Ausnehmen der Hasen.

Männer aus dem Raum Nabburg

Der Pressesprecher des Schwandorfer Landratsamtes, Hans Prechtl, zur Situation: "Die Jäger hatten sich am Samstag, 27. Oktober, im Brudersdorfer Jagdrevier verabredet. Acht Hasen wurden erlegt. Und alle acht Jäger kamen mit allen erlegten Tieren in Berührung."

"Zwei Jäger brachen die Hasen auf, zwei balgten sie ab und zwei Männer verpackten das Wildbret für den Weiterverkauf", so Prechtl weiter.

Erreger noch nicht nachweisbar

Laut dem Pressesprecher sei der Erreger im Moment noch nicht im Blut feststellbar, das dauere bei dieser Infektion einige Tage. Folglich wird am Donnerstag erneut eine Blutprobe genommen.

Das Ergebnis liegt Anfang/Mitte nächster Woche vor und so lange bleiben die Jäger im Krankenhaus. Die erlegten Tiere wurden alle in Verkehr gebracht, bis auf einen Hasen konnten das Wildbret wieder retour geholt werden.


Artikel: Oberpfalz Medien

Photo Credit: Pixabay


 

 

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