Dienstag, 13. November 2018
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820.000 Sauen 2017/18 erlegt - 40% Steigerung!

820.000 Sauen wurden 2017/2018 erlegt, was eine Steigerung von 40% bedeutet und einer monetären Geldleistung von 145 Millionen Euro entspricht!

40% Steigerung bei Abschüssen

Im Jagdjahr 2017/18 (1. April bis 31. März) wurden bundesweit 820.000 Wildschweine erlegt. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Dafür waren die Jäger und Jägerinnen etwa 16,4 Millionen Stunden Einsatz. 

Gegenüber dem Vorjahreswert entspricht das einer Steigerung von knapp 40 Prozent! Die aktuellen Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) nach einer ersten Auswertung der Jagdergebnisse aus den Deutschen Bundesländern vorgelegt.

Hausaufgaben mit Blick auf die ASP gemacht

„Die Jäger und Jägerinnen haben ihre Hausaufgaben in Hinblick auf die drohende Afrikanische Schweinepest gemacht“, kommentierte DJV-Vizepräsident und Veterinär Dr. Wolfgang Bethe die Zahlen.

Leben weniger Stück Schwarzwild pro Fläche, breitet sich das Virus auf natürliche Weise langsamer aus. Das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird allerdings nachweislich durch Menschen innerhalb kürzester Zeit über hunderte Kilometer verschleppt - siehe ASP Ausbruch in Belgien.

Einschleppung verhindern

Hier reicht schon ein achtlos weggeworfenes Stück Salami oder Schinken von einem erkrankten Schwein! Die natürliche Verbreitung über den Schwarzwildbestand liegt bei maximal 20 Kilometern pro Jahr.

Um eine Einschleppung nach Deutschland und eine Verbreitung der Tierseuche möglichst zu verhindern, sei mehr Biosicherheit an Bahnhöfen, Parkplätzen und Grenzübergängen notwendig, sagte der DJV-Vizepräsident.

Dazu gehörten verschließbare Abfallbehälter an Rastplätzen, wildschweinsichere Zäunungen und Aufklärung von Reisenden.

145 Millionen Euro in monetären Leistungen

Nach Berechnungen der Tierärztlichen Hochschule Hannover benötigt ein Jäger im Schnitt mind. 20 Stunden, um ein Stück Schwarzwild zu erlegen.

Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der erlegten Tiere im vergangenen Jagdjahr haben Deutschlands Jäger mindestens 16,4 Millionen Stunden ehrenamtlichen Einsatz im Sinne der Seuchenprävention geleistet.

Das entspricht bei Mindestlohn einer monetären Leistung von knapp 145 Millionen Euro! 


Quelle: DJV

Foto: Pixabay


 

 

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