Mittwoch, 21. November 2018
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Waschbär ertränkt Jagdhund im Schilf

Nachdem erst kürzlich ein Westsibirischer Laika von einem Waschbären ertränkt wurde, traf es nun eine Foxterrier-Dame, die die Begegnung im Wasser nicht überlebte.

Waschbär ertränkt Jagdhund im Schilf

Juna vom Borkstedter Wald, eine vierjährige Foxterrier-Dame, wurde ein weiteres Opfer. Erst kürzlich wurde ein Westsibirischer Laika von einem Waschbären getötet, wir berichteten. Auch die vierjährige Foxterrier-Dame, ein ausgebildeter Jagdhund, hatte scheinbar keine Chance gegen einen "Bären".

„Ich war mit unseren beiden Hunden im Revier. Dort lasse ich sie frei laufen, während ich Holz fälle“, erzählt der Besitzer von Juna, Stefan Teschke. Gemeinsam mit Juna war auch die neunjährige Weda, ein Deutsch Kurzhaar, im Revier.

Beide hatten die Spur des Waschbären aufgenommen und waren ihm ins Schilf gefolgt. „Weda bellte, von Juna hörte ich nichts.“ Nach nicht einmal zehn Minuten war der Jäger an der Unglücksstelle.

Jäger erlegte den Waschbären

Der herbeieilende Waidmann erlegte den Waschbär, um Weda zu schützen. „Ich habe dann das Wasser abgesucht, doch von der Foxterrier-Dame war nichts zu sehen, sie blieb verschwunden.

Ich legte meine Jacke ab, sodass die Hündin, wenn sie zugekommen wäre, eine Verbindung zu mir gehabt hätte, so Teschke“

Leblos treibenden Körper im Wasser gefunden

In der Hoffnung seinen Jagdhund gesund wieder zu finden, fuhr der Augustfelder am nächsten Morgen wieder an die Stelle im Schilf. Doch der Platz neben der Jacke war leer.

Als der Jäger noch einmal die Wasseroberfläche absuchte und durch das dichte Schilf watete, fand er den aufgequollenen Körper der Hündin auf dem Wasser treibend.

„Die Wassertiefe betrug gerade einmal 50 Zentimeter. Doch das reichte, um meine Juna zu ertränken.“ Der Jagdterrier hatte eine große offene Wunde zwischen den Augen. „Bis zur Schädeldecke klaffte das Loch.“

Dass sie einen Kampf gegen einen Waschbären nicht überstehen würde, hätte er nie geglaubt: „Juna war sehr vorsichtig, doch wenn sie angegriffen wurde, war sie nicht zimperlich. Schlägereien mit Sauen oder Waschbären gab es auch schon in der Vergangenheit.“


Artikel: nordkurier.de

Foto: Pixabay


 

 

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