Mittwoch, 21. November 2018
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Schwarzbärin nach Fütterungen durch Touristen eingeschläfert

Immer wieder treten Probleme zwischen Touristen und Wildtieren auf. In diesem Fall aus dem Grand-Teton-Nationalpark in den USA, sind nun zwei Jungbären ohne Mutter, nachdem Touristen beschlossen hatten, diese zu füttern.

Keine Wildtiere füttern

Sollten Sie jemals einen Nationalpark in den USA besucht haben, kamen Sie zweifellos an den vielen, vielen Zeichen vorbei, die vor der Fütterung von Wildtieren warnen!

Aber immer wieder tauchen Probleme zwischen Touristen und wilden Tieren auf, dieser Fall im Grand-Teton-Nationalpark kostete einer Bärin nun das Leben, nachdem Touristen beschlossen hatten, diese zu füttern.

Bärin war erst 4-5 Jahre jung

Die Bärin, so der National Park Service, hatte schon im August Kontakt mit Touristen. Damals durchstöberte das Tier einen Rucksack von erschrockenen Besuchern und verspeiste einen Apfel.

Am 4. Oktober erschien die Schwarzbärin allerdings wieder und nahm Essen von mindestens zwei verschiedenen Touristenfahrzeugen an. Da das Tier von da an gelernt hatte, dass Menschen eine Futterquelle darstellen, hat sie immer mehr Fahrzeuge abgepasst und um Fressen gebettelt, so die Pressemitteilung.

Vom National Park Service eingefangen

Weil das Tier begann, eine sehr geringe Scheu vor Menschen zu zeigen, nahm der "NPS" die Bärin und ihre Jungen gefangen. Beamte des Park Service betäubten erst die beiden Jungen, dann die Bärin. Schlussendlich entschied man sich, die Bärin einzuschläfern, da ihr eine unterbringen in einem Zoo, als ausgewachsener Bär, nicht zumutbar war!

"Es war eine schwierige Entscheidung für das Park Management, dass für das Wohlergehen sowohl der Wildtiere als auch der Menschen im Park verantwortlich ist", heißt es in der Pressemitteilung.

Beamte haben glücklicherweise die Jungtiere verschonen, diese wurden in den größten Bären-Zoo der USA, der "Oswald's Bear Ranch", gebracht!

NPS hat zwei Personen vorgeladen

Wie der National Park Service bekannt gab, wurden in diesem Fall schon zwei Personen vorgeladen. Diese müssen nun mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Dollar und möglicherweise sechs Monate Gefängnis rechnen!

"Das Füttern von Wildtieren in einem Nationalpark ist ein ernstzunehmender Verstoß und stellt ein enormes Risiko für Tier und Menschen dar", sagte Grand Teton Superintendent Gopaul Noojibail in der Pressemitteilung. "Menschliche Sorglosigkeit gefährdet nicht nur Personen, sie kann auch zum Tod eines Tieres führen."


Artikel: WideOpenSpaces

Photo Credit: Pixabay


 

 

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