Dienstag, 13. November 2018
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ASP in Belgien - tote Wildschweine gefunden

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Bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Südbelgien, etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze, wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei mehreren Tieren festgestellt.

ASP - Gemeinde Etalle in Belgien

Bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Südbelgien, in der Gemeinde Etalle, etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen.

Nach Angaben der AFSCA, der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, wurde der Erreger in zwei Wildschweinen in der Provinz Luxemburg nachgewiesen. Die zuständigen Behörden in Wallonien wurden angewiesen, die erforderlichen Hygienemaßnahmen sofort umzusetzen, berichtet agrarheute.com.

Keine Nutztierbestand betroffen

Die Behörde für Lebensmittelsicherheit betonte, dass von der Afrikanische Schweinepest bisher keine Nutztierbestände in Belgien betroffen seien. Zudem hob die Behörde hervor, dass das Virus für den Menschen ungefährlich ist.

Das deutsche Bundeslandwirtschaftsministerium steht nun im Austausch mit den belgischen Behörden und der EU-Kommission.

Neue Situation ist ernst

Ministerin Julia Klöckner erklärte: „Die neue Situation nehme sie sehr ernst. Die Afrikanische Schweinepest stellt seit längerem auch für Deutschland eine Bedrohung dar und unsere Vorbereitungen für den Krisenfall laufen."

Ihr Ressort wies erneut auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben hin.

Jagdausübungsberechtigte werden dringend aufgefordert, verendet aufgefundenes Schwarzwild den jeweils zuständigen Behörde zu melden, um eine entsprechende Untersuchung sicherstellen zu können!

 


Quelle: Agrarheute.com

Foto: Pixabay


 

 

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