Mittwoch, 21. November 2018
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Erster Fall der Afrikanischen Schweinepest in Ungarn aufgetreten

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat Anfang dieser Woche den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Ungarn bestätigt. Der Deutsche Jagdverband ruft in einer aktuellen Presseaussendung Jagdreisende nach Ungarn zur größtmöglichen Vorsicht und Mitwirkung bei der aktiven Seuchenprävention auf.

Afrikanische Schweinepest erstmals in Ungarn aufgetreten

Die Afrikanische Schweinepest ist erstmals in Ungarn aufgetreten, das bestätigte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am 23. April 2018. Das verendete Stück Schwarzwild wurde bereits am 20. April im Landkreis Heves in Nord-Ungarn gefunden, etwa 350 Kilometer östlich der österreichischen Grenze entfernt.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) ruft nun in einer Presseaussendung zum Beginn der Jagd auf den Rehbock im Mai Ungarnreisende zu besonderer Vorsicht auf. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) informiert Auslandsjäger, wie sie bei der Seuchenprävention mitwirken können.

Jäger sollten nach dem Jagdaufenthalt ihre Ausrüstung sorgfältig reinigen und desinfizieren

Jäger sollten nach dem Jagdaufenthalt in Ungarn und anderen Seuchengebieten ihre Ausrüstung wie Messer, Bekleidung und Stiefel noch im Gastland sorgfältig reinigen und desinfizieren. Das BMEL empfiehlt Jägern, die mit dem eigenen Auto anreisen, dieses möglichst nicht für Revierfahrten zu nutzen und noch vor Antritt der Rückreise zu desinifizieren. Schwarzwild-Trophäen müssen ebenfalls desinifiziert sein.

Der Import von Wurst, Fleischwaren oder Hundefutter aus Restriktionszonen sollte unbedingt vermieden werden. Sollte der Jäger gleichzeitig Schweinehalter sein, bittet das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Jagdreisen in betroffene Gebiete zu verzichten!

 


Photocredit: Shutterstock


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