Mittwoch, 21. November 2018
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Landwirt mäht Kitz aus: 1.000 Euro Strafe

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Auch das mehrmalige Absuchen einer Wiese vor den Mäharbeiten schützt einen Landwirt vor Gericht nicht. Dieser wurde nun zu einer 1.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Zu 1.000 Euro Geldstrafe verurteilt

Der Zuständige Richter hat den Landwirt zu einer 1.000 Euro Geldstrafe verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte zuvor sogar 1.800 Euro gefordert, weil er ein Kitz ausgemäht haben soll. Der Bauer selbst bestritt die Tat, vielmehr meintet er, jemand habe ihm ein überfahrenes Kitz in die Wiese geworfen, berichtet Agrarwelt.com.

Die Tat wurde nur durch Zufall entdeckt, da im Mai 2018 eine Frau die Polizei informiert, dass Sie ein totes Kitz auf einer frisch gemähten Wiese entdeckt habe.

Die Wiese sicher 3-4x abgesucht

Der Bauer habe daraufhin gekontert, er habe vorab der Maht die Wiese sicher 3-4x abgesucht, aber keine Spuren von Rehkitzen gefunden. Weiters gab er zu Protokoll, dass er sogar von innen nach außen gemäht hatte, damit die Tiere vor dem Mäher flüchten können.

Auch wurde ein Tierarzt vom Gericht hinzugezogen. Dieser informierte über die Setzzeit der Rehe und bewährte Methoden, wie man das Ausmähen von Kitzen verhindert kann.

Fahrlässige Tötung des Kitzes

Es reiche jedenfalls nicht aus, als Einzelner dreimal über eine Wiese zu laufen, um ein Kitz zu finden, sagte der Tierarzt. Er schloss nach den aufgenommen Fotos des toten Tieres einen Autounfall aus, die Verletzungen würden eindeutig für ein Mähgerät sprechen.

Der Richter ging von einer fahrlässigen Tötung des Kitzes aus, was eine Ordnungswidrigkeit darstellt.


Photocredit: Pixabay

Quelle: www.agrarwelt.com


 

 

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