Mittwoch, 21. November 2018
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Neuseeland muss wegen Rinderseuche 150.000 Tiere töten

Um die Ausbreitung des bakteriellen Erregers "Mycoplasma bovis" in Neuseeland einzudämmen, muss Neuseeland, der größte Milchexporteur der Welt, insgesamt mehr als 150.000 Milchkühe und andere Rinder schlachten.

Neuseeland muss wegen Seuche mehr als 150.000 Rinder schlachten

Um die Ausbreitung des bakteriellen Erregers einzudämmen, muss Neuseeland insgesamt mehr als 150.000 Tiere schlachten. Damit soll langfristig verhindert werden, dass sich der Erreger Mycoplasma bovis im Pazifikstaat ausbreitet, berichtet Der Spiegel in seiner Onlineausgabe. Neuseeland, das hauptsächlich aus zwei Inseln besteht, mit den insgesamt mehr als zehn Millionen Rindern war bis zum Jahr 2017 vom Erreger verschont geblieben.

Die Neuseeländische Premierministerin dazu: "Ein harter Brocken" Der Plan ist das Ergebnis von monatelangen Verhandlungen zwischen Regierung, Agrarindustrie und Experten. "Das ist ein harter Brocken. Niemand will Massenschlachtungen", so Ardern.

In 200 von 20.000 Betrieben wird notgeschlachtet

Aber das Risiko einer weiteren Verbreitung wäre zu hoch. Der Erreger war erstmals im Juli 2017 in einem Milchviehbetrieb, im Süden der Insel, entdeckt worden. Inzwischen sind 37 Betriebe in ganz Neuseeland betroffen. Die Neuseeländische Regierung schätzt, dass nun in 200 von insgesamt mehr als 20.000 Betrieben Rinder geschlachtet werden müssen.

Die neuseeländische Milchwirtschaft gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes. 90 Prozent der Produktion werden außer Landes verkauft.


Photocredit: Pixabay

Quelle: spiegel.de


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