Mittwoch, 21. November 2018
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West-Nil-Virus bei Mücken in Tschechien gefunden

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Das Tropen-Virus wurde nun bei Mücken in Tschechien nachgewiesen, bei schweren Verläufen kann es zu Lähmungen und Tod führen. Vermutlich durch Zugvögel eingeschleppt, bevölkern die Insekten nun die Fischteiche in Südmähren.

Fischteiche in Südmähren das Problem

Wissenschafter identifizierten das West-Nil-Virus bei Mücken der Art "Culex modestus". Die Plagegeister bevölkern nun schon die Fischteiche in Südmähren, welches als Verwaltungsregion an der Grenze zu Österreich ein beliebtes Ziel für Jäger und Fischer darstellt.

Das Risiko einer Ansteckung ist definitiv existent und jeder sollte an den Insektenschutz denken, sagte der Zuständige Beamte vom Gesundheitsamt in Brünn, Oldrich Sebesta. Er vermutet, dass Zugvögel den Krankheitserreger aus Afrika einschleppten und die Mücken dann bei einer "Mahlzeit" aufgenommen haben.

Symptome ähnlich der Grippe

Zu einem nachgewiesenen Infekt bei Menschen war es in Tschechien zuletzt 1997 gekommen, nach einer längeren Hochwasserperiode vermehrten sich die Stechmücken explosionsartig und damit auch das Risiko einer Ansteckung. Die Symptome sind ähneln einem grippalen Infekt mit Fieber, Abgeschlagenheit, Erbrechen, Kopf- und Muskelschmerzen.

Selten kommt es zu einem schweren Verlauf bis hin zu Lähmungen und Tod. Vereinzelte Infektionen gibt es auch schon in Griechenland. Experten raten Naturnutzern und Outdoorbegeisterten in betroffenen Regionen von Südmähren zu vorbeugendem Insektenschutz. In diesem Jahr wurden von der ECDC (europäischen Gesundheitsbehörde) bisher aber noch kein einziger Falle des West-Nil-Fiebers erfasst.


Photocredit: Pixabay

Quelle: ORF.at


 

 

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