Sonntag, 21. Oktober 2018
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Jagdverbot im Kanton Zürich fällt zum zweiten Mal durch

Die Initianten "Wildhüter statt Jäger" sehen sich durch den Kanton Zürich böswillig benachteiligt und erklären damit das miserable Abschneiden ihrer Vorlage.

Zum zweiten Mal heftig gescheitert

Null Stimmen hatte die Milizjagd-Verbotsinitiative im Frühjahr 2018 im Kantonsrat erhalten. Nun, da die Vorlage zur Abstimmung kam, zeigte sich das gleiche Bild: In keiner einzigen Gemeinde im Kanton Zürich gelang es den Initianten, eine Mehrheit zu finden.

Kantonsweit betrug der Nein-Stimmen-Anteil zur Abschaffung der Jagd rund 84 Prozent, am imposantesten war die Ablehnung am Sonntag in Ossingen im Weinland, mit 91,7 Prozent!

Initianten von "Wildhüter statt Jäger"

Das Jagdverbot im Kanton Zürich fällt damit zum zweiten Mal heftig durch, die Initianten von "Wildhüter statt Jäger" sehen sich durch den Kanton böswillig benachteiligt.

Und wie es bei schlechten Verlieren nun mal so ist, kündigen Sie jetzt schon mal eine neue "Vorlage" an. Das schlechte Abschneiden lasse sich angeblich durch den überraschend früh angesetzten Abstimmungstermin erklären, so Alt-SP-Kantonsrätin Marianne Trüb vom Initiativkomitee.

Trüb ist überzeugt, dass die Jäger vom angesetzten Termin wussten. "Wir hingegen wurden überrumpelt und hatten zu wenig Zeit, die Züricher zu informieren". 

Keine Vorinformation

Der Präsident von "Jagd Zürich", Christian Jaques, kann über diese Äusserung nur den Kopf schütteln und widerspricht vehement, vorab von der Regierung über die Vorverschiebung vom November auf den jetzigen September informiert worden zu sein.

Sollte es tatsächlich zu einer Neuauflage kommen, sähe er dem "sehr entspannt" entgegen. Die Initiative habe nämlich den positiven Effekt gehabt, dass man die Öffentlichkeit viel aktiver als zuvor über die Jagd informiert habe. Diesen Weg werde man fortsetzen.

 


Quelle: nzz.ch

Foto: Pixabay


 

 

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