Sonntag, 21. Oktober 2018
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Wolfsattacke am hellichten Tag - eine neue Dimension!

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Wolf tötet in der Lüneburger Heide eine ausgewachsene Heidschnucke während des Hütebetriebs - obwohl der Schäfer mitsamt seiner drei angeleinten Hütehunde in der Nähe war!

Heideschnucke mit Kehlbiss getötet

Nun sorgt ein Vorfall aus der vergangenen Woche für noch mehr Beunruhigung bei den Schafhalter der Lüneburger Heide.

Denn letzten Freitag tötete ein Wolf am Vormittag eine ausgewachsene Heidschnucke während des Hütebetriebs, obwohl der Schäfer mit seinen drei angeleinten Hütehunde in der Nähe war. Dieser bemerkte den Angriff allerdings erst, als ihm einige Schafe aufgeregt entgegenliefen.

Wolf dürfte im Gras gelauert haben

Der Wolf habe wahrscheinlich im Gras gelauert, bis sich ein paar Heideschnucken näherten. Dann habe er ein Tier durch einen Kehlbiss getötet. Erst als der Mann sich dem Wolf laut rufend bis auf zirka 30 Meter näherte, ließ der von seiner Beute ab, so der Schäfer.

Einige Wochen zuvor positionierte sich während des Hütebetriebs ein ausgewachsener Wolf zwischen dem Schäfer und seiner Herde, ließ sich aber da noch von dessen lauten Rufen vertreiben, berichtet dieser. 

Neue Dimension - Wolfsangriff am helllichten Tag

Volkhard Pohlmann, Wolfsberater, wurde zu dem Riss hinzugezogen, um diesen zu dokumentieren und eine DNA-Probe an das niedersächsische Wolfsbüro zu schicken.

"Die Bissspuren unterstützen den Bericht des Schäfers und weisen auf einen Wolf hin", so der Wolfsberater. Er habe aber zuvor noch nie von einem Wolfsangriff am helllichten Tag auf eine Herde im aktiven Hütebetrieb gehört...


Quelle: agrarheute.com

Foto: Pixabay


 

 

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