Dienstag, 16. Juli 2019
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Anonym Anzeige gegen Schäfer wegen Wolfsangriffen

Anonym Anzeige gegen Schäfer wegen Wolfsangriffen

 

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Bei der Staatsanwaltschaft Kiel wurde anonym Anzeige gegen Schäfer erstattet, deren Schafe Opfer von Wolfsangriffen wurden. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil die Zäune nicht absolut wolfssicher waren!

Der Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Kiel wurde anonym Anzeige gegen Schäfer erstattet, deren Schafe von Wölfen getötet wurden. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil die Zäune nicht absolut wolfssicher waren!

Nun geht es nicht mehr um die Verursacher der blutigen Szenen, den Wölfen, jetzt wird in Deutschland auf die geschädigten Schäfer losgegangen.

Anzeige wegen Tierquälerei – gegen die Schäfer 

Dass bei der Staatsanwaltschaft Kiel nun eine anonym Anzeige wegen Tierquälerei einging, macht fassungslos. Angezeigt wurden die Schäfer, die ihre Herde angeblich bewusst fahrlässig oder gar absichtlich der Gefahr durch Wölfe aussetzten, indem sie keine absolute Wolfssicherheit schaffen.

Nun gibt es jedenfalls eine neue Strategie, im Thema Wolfsmanagement; Opfer zu Tätern machen!

Das Prinzip von PETA Deutschland

Das dieses Prinzip nichts neues mehr ist, kennen Nutztierhalter schon von PETA Deutschland. Diese zeigen seit Jahren schon Tierhalter an, die Tiere durch Stallbrände verloren haben. Die Landwirte hätten im Vorfeld nicht genug für den Brandschutz getan, heißt es dann pauschal.

Doch selbst bei eindeutigen Fällen von Brandstiftung scheut der Verein nicht vor Anzeigen zurück. Und auch bei den Wolfsrissen haben NGO-Vertreter längst die eigentlich Schuldigen ausgemacht...

Schäfer opfern ihre Tiere...

Der Vorsitzende des NABU (Naturschutzbundes) im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein, Hermann Schultz, lässt auf lifepr.de wissen: „Man gewinnt den Eindruck, dass einzelne Schäfer ihre Tiere opfern, um das Bild des ‚bösen Wolfes‘ in der öffentlichen Meinung bewusst zu manifestieren. Damit soll öffentlicher Druck entstehen, Wölfe zum Abschuss freizugeben.“

Wer bei der Staatsanwaltschaft Kiel Anzeige erstattet hat, ist unbekannt. Das Ziel dürfte jedoch dasselbe sein wie bei PETAs Stallbrandaktionen: Tierhalter massiv zu diskreditieren und damit mürbe zu machen.

Oberstaatsanwalt prüft den Fall

Oberstaatsanwalt Henning Hadeler macht dennoch klar, dass man angesichts einer anonymen Anzeige gegen Unbekannt (es wurde kein Schäfer namentlich genannt) sehr bedacht agieren werde: „Wir werden nicht – und dürfen das auch gar nicht – einen Rundumschlag gegen alle Schafhalter machen.“

Das dürfte auch demjenigen Anzeigenden sehr klar gewesen sein, doch wo schon einmal ein Fall ist, werden die nächsten Anzeigen nicht lange auf sich warten lassen! 


Artikel: agrarheute.com

Photo Credit: Pixabay


 

 

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