ASP wütet in Westpolen: Brandenburg baut Schutzzaun

ASP wütet in Westpolen: Brandenburg baut Schutzzaun

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Die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest wächst, in Westpolen nehme die Seuche rapide zu. In Mecklenburg-Vorpommern liegen 50 Kilometer Schutzzaun bereit.

ASP in Westpolen

In Westpolen nimmt die Seuche zu, so Agrarminister Backhaus und in Mecklenburg-Vorpommern liegen 50 Kilometer Schutzzaun bereit.

Die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) wird nach Einschätzung von Experten immer stärker.

Die Seuche befinde sich in Westpolen in einer "Phase des maximalen Wachstums", sagte Backhaus am Montag unter Berufung auf das Friedrich-Loeffler-Institut.

35 ASP-Nachweise in den drei Wojewodschaften

"In den nächsten Wochen müssen wir daher mit stetig steigenden Fallzahlen sowie mit einer weiteren und vor allem schwer abzuschätzenden Ausbreitung des Geschehens rechnen.", so der Minister.

In Westpolen gebe es bislang 35 ASP-Nachweise in den drei Wojewodschaften Lebus, Niederschlesien und Großpolen.

Der erste Fall war am 15. November aufgetreten, der Abstand zwischen der deutschen Grenze und dem am nächsten liegenden Fall in Polen betrage gerade einmal 40 Kilometer Luftlinie.

Brandenburg baut Schutzzaun auf Oderdeich

Brandenburg wolle deshalb in den nächsten Tagen einen ASP-Schutzzaun auf dem Oderdeich errichten!

Mecklenburg-Vorpommern habe im vergangenen Jahr 50 Kilometer Elektrozaun angeschafft, um im Falle eines Ausbruchs Fundorte infizierter Tiere weiträumig absperren zu können.

So sollen mögliche weitere infizierte Schwarzwildstücke im Sperrkreis gehalten und eine Ausbreitung der Seuche verhindert werden.

Verstärkt nach verendeten Wildschweinen suchen

Die lokalen Behörden sind bereits jetzt angewiesen, verstärkt nach verendeten Wildschweinen zu suchen.

Im Fall der Fälle müsse es gelingen, einen Ausbruch schnell zu lokalisieren, um die Seuche eindämmen zu können.

In Deutschland ist bisher kein Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wild- oder Hausschwein bekannt.

Wirtschaftliche Folgen drohen

Schon beim ersten Nachweis drohen wirtschaftliche Folgen: Schweinefleischexporte in Länder außerhalb der EU wie nach China oder in andere asiatische Länder würden gestoppt.

Innerhalb der Europäischen Union könnte der Handel hingegen weitgehend aufrechterhalten werden.

In China hat die Krankheit die Schweinebestände stark dezimiert und die Fleischpreise deutlich in die Höhe getrieben - und damit die Lebenshaltungskosten insgesamt.


Foto: Pixabay
Quelle: focus.de


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