Biber Plage: Experten wissen nicht, wohin mit Problem-Bibern

Biber Plage: Experten wissen nicht, wohin mit Problem-Bibern

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Biber Realität in Kärnten: abgenagte Baumstümpfe an Teichen, Bächen und Flüssen. Wo die Nager Ärger machen, werden sie eingefangen und ausgesiedelt, langsam wird der Platz aber knapp!

Biber hat sich seinen Lebensraum zurückerobert

Davon zeugen abgenagte Baumstümpfe an Teichen, Bächen und Flüssen in Kärnten. Doch nicht alle haben eine Freude mit den Tieren.

Immer öfter kommt es zu Problemen und wo die Tiere Ärger machen, werden sie eingefangen und an der Drau ausgesiedelt.

Doch langsam wird der Platz dort knapp und nun stellt sich die Frage: Wohin mit den Problemtieren?

Am Triebwerkskanal drohte ein Dammbruch

Zwei Tiere hatten am Triebwerkskanal in Buchscheiden für massiven Ärger gesorgt

Dort drohte sogar ein Dammbruch, weil die Nager dort fleißig gebaut hatte. Eine ganze Siedlung war gefährdet.

Mittlerweile ist es gelungen, beide Biber einzufangen. Sie wurden im Bereich der Drau wieder freigelassen.

Aussiedlungsgebiete werden knapp

Aber die Aussiedlungsgebiete werden knapp in Kärnten. Experten schätzen, dass sich mittlerweile mehr als 200 Biber bei uns angesiedelt haben.

„Das Einfangen von Problemtieren ist recht aufwändig. Dazu kommt, dass wir langsam nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Bibern“, erklärt Wildbiologe Roman Kirnbauer vom Land Kärnten. „Die Biber, die wir in den vergangenen Tagen bei Feldkirchen eingefangen haben, sind Jungtiere“, berichtet Kirnbauer.

Der Wildbiologe ist im Dauerstress. Auch beim Stift Viktring in Klagenfurt muss er die Lage beurteilen.

Deutliche Nagespuren an den Bäumen im Park und eine Biberburg am Teich lassen vermuten, dass dort sogar mehrere Tiere leben könnten.

Gefahr im Verzug beim Stift Viktring

„Insgesamt wurden im Raum Viktring bereits drei Biber eingefangen“, erklärt der Biologe.

Es werde nun geprüft, ob beim Stift Viktring Gefahr im Verzug ist. Für die Bäume sei die ständige Nagerei auf Dauer schädlich.

Es werde also wieder nichts anderes übrig bleiben, als den Nager zu fangen und auszusiedeln, aber wohin?!


Foto: Pixabay
Quelle: Krone


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