Montag, 22. April 2019
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Debatte um Entwurf des neuen Jagdgesetzes

Debatte um Entwurf des neuen Jagdgesetzes

 

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In Salzburg ist letzte Woche der Entwurf des neuen Jagdgesetzes in Begutachtung gegangen. Künftig sollen keine neuen Wildgehege mehr genehmigt werden.

Debatte um geplantes Jagdgesetz

Der Entwurf des neuen Jagdgesetzes ist in Begutachtung gegangen, künftig sollen keine neuen Wildgehege mehr genehmigt werden. Bestehende Gatter dürfen bleiben und müssen für heimische Wildtiere bis zum Jahr 2027 "durchlässig" gemacht werden.

Ausgenommen bleiben weiterhin Gatter für Schwarzwild, die ohne einer Einzäunung große Schäden in der Landwirtschaft verursachen würden. Diese Gatter sollen durch "Wildübergänge aus Riffelblech" für andere Tierarten passierbar werden.

Schwarzwild würde diese "Hürde" nicht überschreiten, so Josef Schwaiger (ÖVP), Sprecher des zuständigen Agrarlandesrats.

Juristischer Kampf

Das Thema Schwarzwild ist in Salzburg für viele Beobachter von Interesse, da der „Verein gegen Tierfabriken“ (VGT) seit mehreren Jahren einen erbitterten politischen und juristischen Kampf gegen das Jagdgatter des jetzigen Landesjägermeisters Maximilian Mayr-Melnhof führt.

Dieser unterhält ein rund 500 Hektar großes eingezäuntes Areal, in dem mehrere hundert Wildschweine leben, die auch bejagt werden.

Der VGT hält das für Tierquälerei, die große Zahl an Tieren sollen angeblich dem Ökosystem schaden.

VGT-Obmann Martin Balluch verurteilt

Die letzten Kampagnne des Vereins haben mittlerweile zu zahlreichen Gerichtsprozessen geführt, schlussendlich wurde der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken wegen Hasspostings verurteilt.

Hier wurde demnach nicht mehr im Sinne des Tierschutzes agiert, sondern nur noch um Aufmerksamkeit, für ein spendenfreudiges Thema, zu schaffen.

Martin Balluch musste 38.000 Euro an Entschädigung zahlen. Er habe es in 95 Fällen verabsäumt, eine Löschung "grob ehrverletzender Postings" vorzunehmen, schreibt diepresse.at


Artikel: ORF.at

Foto: Pixabay


 

 

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