England: Krähenjagd mit sofortiger Wirkung verboten

England: Krähenjagd mit sofortiger Wirkung verboten

England: Krähenjagd mit sofortiger Wirkung verboten

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Die staatliche Behörde „Natural England“ hat mit sofortiger Wirkung die Bejagung von 16 Vogelarten untersagt. Einige der Arten gehören sogar zu den Invasiven.

Krähenjagd verboten

Die staatliche Behörde „Natural England“ hat mit sofortiger Wirkung die Bejagung von 16 Vogelarten untersagt. Einige der Arten gehören auch zu den Invasiven.

Betroffen sind verschiedene Rabenvögel, Kanadagänse, Tauben und einige Möwenarten, die der Landwirtschaft und dem Niederwild erheblichen Schaden zufügen.

„Natural England“ ist eine öffentliche Körperschaft

Seit mehr als 25 Jahren fand diese Bejagung auf der Grundlage „allgemeiner Lizenzen“ statt und wurde liberal gehandhabt.

„Natural England“ ist eine öffentliche Körperschaft, die sich dem Schutz und der nachhaltigen Entwicklung der Landschaften und der dort vorkommenden Flora und Fauna widmet.

Neues Lizenzsystem

„Natural England“ arbeitet nach eigenen Angaben nun an einem neuen Lizenzsystem, über dessen Ausgestaltung aber bislang noch nichts bekannt ist.

Nach Möglichkeit soll das neue Verfahren kurzfristig eingeführt werden. Liegen bis dahin erhebliche Schäden vor,  können im begründeten Einzelfall Genehmigungen nach dem alten System erteilt werden.

 


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„Wild Justice“ Gruppe klagt gegen System

Die Behörde hatte gehandelt, nachdem „Wild Justice“, eine Gruppe von Aktivisten, ein Gerichtsverfahren gegen die allgemeinen Lizenzen auf den Weg gebracht hatte.

Angeführt wird die Gruppe durch einen TV-Moderator das Staatsfernsehen "BBC". Es wurde in dem Zusammenhang auch noch eine weitere Revision von Lizenzen zur Jagd in 2019 angekündigt. 

BASC zeigt sich enttäuscht

BASC - die Britische Assoziation für Jagd und Naturschutz - zeigte sich enttäuscht, vor allem auch, weil sie nicht eingebunden oder vorgewarnt wurde.

Peter Glenser, Vorsitzeder, dazu: „Die Entscheidung von Natural England, die offenen, allgemeinen Lizenzen aufzuheben, wird Chaos und Unsicherheit bei der ländlichen Bevölkerung zur Folge haben".

Das Verbot hätte nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen können, so die BASC.

Das Niederwild habe Junge und die Feldfrüchte müssten geschützt werden. Das sei jetzt die Hauptzeit für den Abschuss der betreffenden Vogelarten!

Bauern und Jäger kritisieren Entscheidung

Bauern, Jäger und ländliche Organisationen kritisieren lautstark die Entscheidung aber auch die BASC selbst, weil die Jagdvertreter nicht früh genug interveniert hätten.

Man befürchtet, dass ein zukünftiges Lizenzverfahren die Bejagung erheblich erschweren und einschränken wird. Die gesamte Niederwildpopulation könnte dadurch erheblichen Schaden erleiden.


Foto: Pixabay

Artikel: BASC


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