Hunde-Attacke: Schwangere im Wald zu Tode gebissen

Hunde-Attacke: Schwangere im  Wald zu Tode gebissen

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Im Norden Frankreichs wurde die Leiche einer Frau gefunden, sie war laut Gerichtsmedizin durch Bisse von einem oder mehreren Hunden getötet worden.

Todesursache wohl Hundebisse

Im Fôret de Retz bei Saint-Pierre-Aisle ist am Samstagnachmittag eine Frau ums Leben gekommen.

Eine Anwohnerin berichtet gegenüber "L'Union": "Ich sah am Samstagnachmittag einen Mann vorbeikommen. Er meinte nur: "Es ist etwas sehr Schlimmes passiert".

Eine weitere Anwohnerin berichtete den Medien: Ein Mann kam und schrie: "Meine Frau wurde von Hunden getötet!" Ich dachte, er sei betrunken. Ich habe die Rettungskräfte alarmiert und bin ihm gefolgt."

Auf dem Waldweg habe sie dann eine tote, im 6. Monat schwanger Frau gefunden. Sie habe auf dem Bauch gelegen und am Bein, am Bauch, am Arm und am Kopf massive Bisswunden gehabt.

Frau war im Wald mit eigenen Hunden spazieren

Wie der "Kurier" berichten, war die 29-jährige Frau am Nachmittag mit ihren eigenen Hunden im Wald spazieren.

Kurz darauf rief sie ihren Mann an und bat ihm um Hilfe, da sie befürchtete, ein Rudel Hunde würde sie angreifen.

Er arbeitete zu dieser Zeit, machte sich jedoch schnellstmöglich auf den Weg. Wenig später habe er seine Frau tot aufgefunden.

Der Gerichtsmediziner geht davon aus, dass die Frau durch Hundebisse ums Leben kam, so der zuständige Staatsanwalt Frédéric Trinh.

Autopsie soll Klarheit schaffen

Nun soll die Autopsie klären, ob die Frau von einem oder mehreren Hunden attackiert worden ist. In vielen Medien wird jetzt schon von einer Attacke von einem Rudel Jagdhunden berichtet.

Doch fest steht bis jetzt nur, es gibt verschiedene mögliche Szenarien: Einerseits könnte die Frau von ihren eigenen Hunden angefallen worden sein.

Andererseits könnte es auch ein streunender Hund gewesen sein. Möglich wäre auch, dass sie von einer Meute Jagdhunde angegriffen wurde, die mit Jägern im Gebiet unterwegs waren.

Einige von den Jägern hätten jedenfalls ausgesagt, dass sie den Ehemann des Opfers getroffen hätten, als er nach seiner Frau und den Hunden suchte.

Es wurden jedenfalls von rund 90 Hunden, auch von den fünf Hunden der Frau DNA-Proben genommen. Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.


Foto: Facebook Screenshot
Quelle:  tvanouvelles.ca


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