Montag, 19. August 2019
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Jagdgenossenschaft erwägt Abschuss von wildernden Hunden


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Wieder wurde ein gerissener Rehbock gefunden. Jetzt erwägt die örtliche Jagdgenossenschaft einen Abschuss freilaufender Hunde.

Abschuss von wildernden Hunden

Wieder wurde in der Nähe von Bad Kohlgrub, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, ein gerissener Rehbock gefunden.

Vermutlich wurde er von einem freilaufenden Hund gerissen und getötet. Nun erwägt die örtliche Jagdgenossenschaft einen Abschuss freilaufender Hunde.

Vorstand der Jagdgenossenschaft verzweifelt

Die wiederholten Fälle lassen Anton Degele, Vorstand der Jagdgenossenschaft Bad Kohlgrub, mehr als verzweifeln.

Er appelliert noch einmal an die Hundebesitzer, ihre Vierbeiner in örtlichen Jagdgenossenschaften anzuleinen.

Wenn es aber bei den Betroffenen kein Umdenken gebe, werde er trotz aller Bedenken seine Jäger anweisen, freilaufende Hunde abzuschießen. 


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Jahrling beim Mähen gefunden

Ein Landwirt hatte am Samstag beim Mähen einen toten ahrling auf seiner Wiese entdeckt.

Nach Angaben des zuständigen Jägers deuten die Verletzungen des Jungbocks auf einen Hund als "Täter" hin. Einen Fuchs oder gar einen Wolf schließt er aus.

Neun tote Rekitze in den letzten Wochen

In der Gegend sind laut der Jagdgenossenschaft seit Februar 2019 mindestens neun Rehkitze, mit tödlichen Bisswunden gefunden worden, für die jeweils freilaufende Hunde verantwortlich gemacht werden.

Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft ärgern sich darüber, dass trotz wiederholter Appelle und entsprechender Hinweisschilder die Leinenpflicht im Naturpark Ammergauer Alpen von Hundebesitzern teilweise rigoros ignoriert wird.


Foto: Shutterstock

Artikel: br.de


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