Dienstag, 18. Juni 2019
advertising

"Küsse eine Kuh"-Challenge - Ministerin warnt davor!


                      advertising
GW BANNER 728 90 All4ShootersHunters


Eine neue Challenge, bei der Kühe „mit oder ohne Zunge“ geküsst werden sollen, sorgt für Kopfschütteln. Umweltministerin warnt: „So eine Challenge ist wirklich gefährlicher Unfug.“

„Küsse eine Kuh“-Challenge sorgt für Kopfschütteln

Dass Kühe, wenn sie sich oder ihre Kälber bedroht glauben, gefährlich sein können, sollte spätestens nach der tödlichen Kuh-Attacke 2014, bei der eine deutsche Wanderin starb, bekannt sein.

Darum sorgt eine Internet-Aktion, nur kurz nach Präsentation des Aktionspakets "Sichere Almen" für ergeblichen Unmut.

So eine Challenge ist wirklich gefährlicher Unfug

Die "Spaß-Challenge" lässt aufhorchen: Influencer sollen für einen guten Zweck Kühe küssen - "mit oder ohne Zunge". 

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) dazu: "Kühe sind grundsätzlich keine gefährlichen Tiere, aber Almen sind kein Streichelzoo". Deswegen sorgt die neue Challenge für Kopfschütteln. 


                           advertising


Challenge-Community-App Castl

Trotzdem sollen zahlreiche Influencer und Castl-App-User „die deutschen, österreichischen und Schweizer Weiden in eindeutiger Absicht unsicher“ machen - also im Namen der „Kuh-Kuss-Challenge“.

Dabei werden die Teenies aufgefordert, eine Kuh mit oder ohne Zunge zu küssen, um so Frühlingsgefühle der wirren Art zu verbreiten.

Für jeden Beitrag spendet die App automatisch einen Betrag an gemeinnützige Projekte.

Mensch und Tier sollen nicht zu Schaden kommen

Tirols Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger gegenüber der APA: „Dass nun unsere Tiere für einen Social-Media-Hype herhalten sollen, halte ich für sehr bedenklich, gerade im Hinblick auf mögliche Verletzungen“!

Auch Umweltministerin Elisabeth Köstinger hält von dieser „Mutprobe“ gar nichts: „Almen und Weiden sind keine Streichelzoos. Aktionen wie diese können gravierende Folgen haben. Mutterkühe schützen ihre Kälber und werden aggressiv, wenn man sich nicht richtig verhält.“

Erst jüngst habe die Regierung eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, um Almbesucher mehr in die Eigenverantwortung zu nehmen

„Aktionen wie diese Challenge konterkarieren unsere Arbeit für ein gutes Miteinander auf den Almen, dafür habe ich nicht das geringste Verständnis“, so die Ministerin, die nun mit den Initiatoren Kontakt aufnehmen will, um die Aktion zu stoppen.


Foto: Pixabay

Artikel: Krone.at


Advertising

 

Newsletter

Top News und Active Hunter Projekte direkt in die Mailbox!

We do not spam!