NABU steigt aus Konik-Haltung aus

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Streit um tote Tiere, viele der rund 70 Konik-Wildpferde im Dithmarscher Speicherkoog sind unterernährt, zehn sind inzwischen gestorben!

NABU steigt aus Konik-Haltung aus

Der NABU steigt nach dem Streit mit Land aus der Konik-Haltung aus und will den Vertrag mit dem Kreis Dithmarschen zum Jahresende kündigen.

Das hat der Landesgeschäftsführer Ingo Ludwichowski jetzt bekannt gegeben.

Hintergrund ist eine Auseinandersetzung zwischen Land und NABU.

Streit um tote Tiere und kaputte Fanganlage

Seit zwei Wochen streiten sich die Beteiligten darüber, wer für den Tod dieser Tiere verantwortlich ist.

Es geht um tote Tiere und kaputte Fanganlage, viele der 70 Konik-Wildpferde sind unterernährt, zehn sind inzwischen verstorben.

NABU weist alle Vorwürfe zurück

Weiterer Konfliktpunkt: eine defekte und inzwischen abgebaute Fanganlage des Landes.

Diese ist nötig, um die Wildpferde für Untersuchungen einzufangen. Laut Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) hätte sich der NABU um eine funktionierende Fanganlage kümmern müssen.

Der NABU weißt das zurück und erklärt das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) zum Schuldigen.

Jetzt kommt es zum Bruch

Laut NABU müsse auch geklärt werden, ob der Speicherkoog noch ein geeigneter Ort für die Koniks sei.

Denn in den letzten Jahren wurden Entwässerungsgräben dicht gemacht, die Konik-Wiesen sind zu nass.

Laut NABU habe sich das Land nicht an Absprachen gehalten und sei so nicht als Kooperationspartner geeignet.


Foto: Pixabay
Quelle: ndr.de


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