Seeadler von Windkraftanlage getötet

Seeadler von Windkraftanlage getötet

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An einer Windkraftanlage in Holtsee wurde am Montag ein toter Seeadler gefunden. Die Polizei untersucht nun die Todesursache des männlichen Tieres.

Seeadler fliegt in Windkraftanlage und stirbt

An einer Winkraftanlage in Holtsee wurde letzten Montag ein toter Seeadler gefunden.

Frank Dreves, Vorsitzender des Vereins Seeadlerschutz Schlei, geht davon aus, dass der Vogel vom Rotor erschlagen wurde.

„Ich habe Reste eines Falken entdeckt, der auch tot unter dem Windrad lag. Von ihm hat der Seeadler anscheinend gefressen und ist beim Hochfliegen dann selbst vom Rotor erschlagen worden“.

Windpark Holtsee/Altenhof

„Mein Mann hat den toten Seeadler gegen knapp vor 10h bei seinem Spaziergang entdeckt“, berichtet Susanne Kirchhof. Sie ist Vorsitzende des windkraftkritischen Vereins Vernunftkraft und wohnt direkt neben dem Windpark.

„Dieser Fall zeigt deutlich, dass Artenschutz mit dem Windkraftausbau kollidiert“, so Kirchhof!

Toter Seeadler war ein Männchen

Auch der 2. Vorsitzendende des Eckernförder Ortsgruppe des Nabu war zum Windrad gekommen.

„Bei dem Adler dürfte es sich um ein etwa vier Jahre altes Männchen handeln. Gerade ist Brutzeit. Es muss befürchtet werden, dass mit seinem Tod der Bruterfolg eines Paares gefährdet ist“, so Dreves.

Nun werden Mitglieder beider Naturschutzvereine prüfen, ob ein Männchen in einem Horst fehlt.

Nabu Stellungnahmen zum Windparkgebiet

Auch Metasch verwies auf frühere Nabu-Stellungnahmen zum Windparkgebiet. „In ihnen haben nicht nur auf die Seeadler in der Region hingewiesen. Wir haben auch betont, dass in Bereich des Parks auch Vogelzug stattfindet“, so Metasch.


Foto: Screenshot Facebook
Quelle: kn-online.de


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