Samstag, 19. Oktober 2019
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Stahnsdorf plant nochmals Vorstoß für die Bogenjagd


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Der Plan der Gemeinde Stahnsdorf mit Pfeil auf Bogen auf Wildschweinjagd zu weidwerken war im Juni gescheitert. Begründung des Landwirtschaftsministeriums: Es fehle eine "wissenschaftliche Begleitung". Damit will man sich nicht zufrieden geben.

Neuen Vorstoß für die Bogenjagd

Die von Schwarzwild geplagte Gemeinde Stahnsdorf will den im Juni 2019 gescheiterten Vorstoß, wir berichteten, die Bogenjagd zu genehmigen weiter verfolgen.

Nach massiven Protesten hatte das Brandenburger Landwirtschaftsministerium damals die geplante Erprobung der Bogenjagd in der Gemeinde mit der Begründung abgesagt, dass sich kein Unternehmen um die ausgeschriebene "wissenschaftliche Begleitung" des Projekts beworben habe.

Brandenburger Landtagswahlen

Nach den Brandenburger Landtagswahlen hofft die Gemeinde nun auf den neuen Umweltminister. Beim diesem solle noch einmal angefragt werden, sagte Gemeindesprecher Reitzig am Sonntag auf Anfrage von Medien.

Aus Sicht des Ortes sei noch nicht beantwortet worden, ob die Bogenjagd zulässig oder nicht zulässig sei.

Die Bogenjagd auf Wildschweine wird von Tierschützern abgelehnt, weil sie die Methode nicht für tierschutzkonform halten. Auch viele Jäger haben Zweifel an der Tötungswirkung der Jagdpfeile und fürchten negative Auswirkungen auf das Image der Jagd.

Offene Fragen

Jäger hatten die Jagd mit Gewehren in dem dicht besiedelten Ortsgebiet als zu gefährlich abgelehnt und als Alternative die Bogenjagd ins Gespräch gebracht.

Das Landesumweltministerium stoppte allerdings die Pläne Anfang Juni mit der Begründung, dass sich für die wissenschaftliche Begleitung keine geeignete Einrichtung habe finden lassen.

Da in der Bundesrepublik im Gegensatz zu anderen EU-Mitgliedsstaaten bislang noch keine eigenen Erfahrungen mit der Bogenjagd vorliegen, hätte der wissenschaftliche Partner den Angaben zufolge vor allem Fragen des Tierschutzes, der Gefährdungssituation, aber auch der öffentlichen Akzeptanz für die Jagdmethode untersuchen sollen.


Foto: Privat / MVPOIDA

Quelle: rbb24.de


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