Tote Hirschkälber: Nationalpark muss eigene Aussagen revidieren

Tote Hirschkälber: Nationalpark muss eigene Aussagen revidieren

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Auf Druck vonseiten des Jagdverband rudert man beim Nationalpark nun zurück und stellt die Aussagen richtig. Zwei Tage zuvor hatte es in einer Presseaussendung zu einer gemeinsamen Exkursion mit BJV-Vertretern hatten diese noch anders geheißen!

Streit um tote Hirschkälber im Nationalpark

Nun korrigiert der Bayerische Jagdverband (BJV) die Aussagen der Nationalparkverwaltung und will in der Auseinandersetzung um die am Königssee gefundenen toten Hirschkälber - wir berichteten hier neutral bleiben.

Das stellte die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden jetzt in einer weiteren Pressemitteilung richtig. Zwei Tage zuvor hatte es in einer vom Nationalpark veröffentlichten Mitteilung zu einer gemeinsamen Exkursion mit BJV-Vertretern noch geheißen;

die Exkursionsteilnehmer hätten unisono bestätigt, dass der Nationalparkverwaltung keinerlei Fehlverhalten nachgewiesen werden könne

Druck vonseiten des BJV

Auf Druck vonseiten des Bayerische Jagdverband rudert man beim Nationalpark nun zurück und stellt richtig: "Vor dem Hintergrund von zwei Strafanzeigen, die zum Thema Fallwild am Königsee gestellt wurden, will der BJV den laufenden Ermittlungen nicht vorgreifen."


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Inhalt der Pressemitteilung nicht abgesprochen

Der Inhalt der zuerst ausgesendeten Pressemitteilung über die Exkursion war nach Angaben der Nationalparkverwaltung nicht mit dem Bayerischen Jagdverband abgesprochen!

Nach interner Abstimmung stellen der BJV und der Nationalpark Berchtesgaden nun richtig: "Die vom Nationalpark Berchtesgaden ausgesprochene Einladung an die Vertreter des Bayerischen Jagdverbandes diente diesen zur direkten Information vor Ort über die Wildbewirtschaftung im Nationalpark. Während der Exkursion wurden kritische Fragen gestellt und offen beantwortet."

Waidgerechte, tierschutzkonforme und vorbildliche Ausübung der Jagd

Die Vertreter des Bayerischen Jagdverbandes hätten mit den anwesenden Vertretern des Nationalparks, allen voran Leiter Dr. Roland Baier, Aspekte der Wildbewirtschaftung, zur Schonzeitaufhebung und weiteren jagdlichen Themen "kritisch und konstruktiv" besprochen.

Die Vertreter des Bayerischen Jagdverbands hätten dabei deutlich und nachdrücklich betont, dass eine waidgerechte, tierschutzkonforme und vorbildliche Ausübung der Jagd im Nationalpark oberste Priorität haben müsse.

Nationalparkverwaltung korrigiert einige gemachte Aussagen 

Schließlich korrigiert die Nationalparkverwaltung einige im Exkursionsartikel gemachte Aussagen und teilt mit:

Nicht korrekt ist, dass "die Vertreter des BJV bekräftigten, dass sie die Anschuldigungen des Vereins für haltlos erachten" sowie dass "alle Exkursionsteilnehmer bestätigten, dass der Nationalparkverwaltung keinerlei Fehlverhalten nachgewiesen werden könne".

Richtig sei, so der Nationalpark, "dass der Bayerische Jagdverband (BJV) einige im Exkursionsartikel gemachte Aussagen vor dem Hintergrund von zwei Strafanzeigen, die aktuell zu dem Thema Fallwild am Königsee gestellt wurden, den laufenden Ermittlungen nicht vorgreifen wird".

Meinungsbildende Aussagen im Vorfeld der Ermittlungsergebnisse lehne der Jagdverband ab.

Der Bayerische Jagdverband baue aber "weiter auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Berchtesgaden".


Foto: Verein Wildes Bayern e.V.

Artikel: berchtesgadener-anzeiger.de


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