Freitag, 18. Oktober 2019
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Wildbergung: Jäger transportieren erlegtes Wild mit Maultier


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Erlegtes Wild lässt sich auch mit einem Maultier optimal transportieren. Diesen Beweis erbrachten letzten Donnerstag zwei Aletsch-Jäger.

Wildbergung: Jäger transportieren erlegtes Wild mit Maultier

Das Jägerduo Fredy Kummer und Peter Schwitter bestreiten nun neue Wege beim Transport von erlegtem Wild.

Den Beweis erbrachten die beiden Aletsch-Jäger letzten Donnerstag, als sie eine erlegte Hirschkuh sowie eine Gämse nach Säumerart aus dem Aletschwald zur Bergstation der Belalpbahn transportiert.

Erhofftes Weidmannsheil

Jäger Schwitter: "In weiser Voraussicht haben wir am Mittwochabend ein Maultier zur Jagdhütte im Aletschji mitgenommen, weil wir guter Hoffnung waren, dass wir am nächsten Tag im geöffneten Banngebiet im Aletsch Rotwild erlegen würden. Mit seiner Hilfe sollte das erlegte Stück aus dem unwegsamen Gebiet abtranspotiert werden".

Es kam das erhoffte Weidmannsheil. Schwitter erlegte am besagten Morgen eine stattliche Hirschkuh.

Selbst Wildhüter verblüfft

Später am Morgen kam ausserhalb des Banngebiets noch eine Gams dazu. Anschliessend ist das erlegte Wild nach bester Säumermanier zur Bergstation der Belalpbahn hochtransportiert worden. "Von dort wird es mit der Bahn ins Tal weitergehen, um das Wild beim Kontrollposten der Wildhüter vorzuzeigen"!

Selbst Bernhard Ruppen, während 30 Jahren Wildhüter im Aletschgebiet, der die Säumer zufällig beobachtete, kann sich nicht erinnern, dass sich Jäger jemals dieses unkonventionellen Mittels des Wildbret-Transports bedienten!


Foto: Pixabay

Quelle: 1815.ch


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