Dienstag, 18. Juni 2019
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Wildschwein schützt Nachwuchs und greift Fotografen an

Wildschwein schützt Nachwuchs und greift Fotografen an

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Weil eine Bache ihre Frischlinge beschützen wollte, hat diese im deutschen Cottbus einen Fotoreporter und eine Frau angegriffen. Die Frau wurde dabei schwer an der Knieschiebe verletzt.

Bache will ihren Nachwuchs schützen

Dorfbewohner aus dem Cottbuser Stadtteil Dissenchen hatten der Lokalredaktion der "Lausitzer Rundschau" eine Bache gemeldet, die sich mit ihren Frischlingen in eine Hecke eingeschoben hatte.

Doch dieser Auftrag wird den Fotoreporter Michael Helbig wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Kniescheibe zertrümmert

Als der selbstständige Fotoreporter die Bache mit ihren Frischlingen fotografieren wollte, griff diese ihn an. Der Mann war den Tieren nach eigener Aussage "zu sehr auf die Pelle" gerückt.

Er selbst hatte bei diesem Angriff Glück und wurde nur leicht am Schienbein verletzt. Einer Dorfbewohnerin, die Michael Helbig zu der Sau geführt hatte, wurde bei dem Angriff die Kniescheibe zertrümmert.

Förster rät "Ruhe bewahren"

Jetzt im Frühjahr bringen die Bachen ihren Nachwuchs auf die Welt. Die Tiere seien deshalb sehr leicht reizbar und besonders aggressiv, sagt Polleschner. Im Durchschnitt bekommt jede Bache pro Wurf sechs Frischlinge.

In keinem Fall sollte man direkt auf Wildschweine zugehen, warnt der Förster von der Oberförsterei Cottbus. Stattdessen sollte man sich vorsichtig entfernen, dabei aber möglichst laut sein.

Vielleicht hätten die beiden "Bachen-Stalker" vorab einen Jäger fragen sollen...


Foto: Pixabay

Artikel: rbb24.de


 

 

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