Montag, 22. April 2019
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Wolf beisst Gemeinde-Arbeiter auf Friedhof

Wolf beisst Gemeinde-Arbeiter auf Friedhof

 

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Ein Gemeinde-Arbeiter ist im deutschen Bundesland Niedersachsen, im Landkreis Rotenburg, nach eigener Schilderung von einem Wolf gebissen worden. Der 55-Jährige war gerade am Friedhof mit Pflegearbeiten beschäftigt.

Update News - 29.11.2018 / 17:00

Nachdem in anderslautenden Medienberichten von schwarzen und weißen Wölfen die Rede war, bestätigte das zuständige Wolfsbüro nun, dass es sich um drei hellgrau gefärbte Tiere sowie einen dunkelgrauen Wolf handelte.

Diese Information habe der 55-Jährige Geschädigte in einer Befragung angegeben.

Der Hammer, mit dem der Wolf in die Flucht geschlagen wurde, der Pullover des Mannes sowie Fellproben sind per Eilkurier an das nationale Referenzlabor für Wolfsgenetik, dem Senckenberg-Institut, verbracht worden.

Bis Mitte nächster Woche soll feststehen, ob es sich um einen Wolf, einen Hybriden oder einen Hund handelte und woher dieser stammt!

Wolf beisst Gemeinde-Arbeiter (55)

Der Gemeinde-Arbeiter hat während seiner Arbeiten am Zaun gekniet und mit seiner Hand nach hinten gefasst, als er plötzlich feststellte, dass er scheinbar von hinten gehalten wurde.

Er blickte retour und erkannte ein Tier, dass er als Wolf identifizierte, der nach seiner Hand biss. Drei weitere Tiere des Rudels haben laut Aussage des Arbeiters die Aktion mit etwas Abstand beobachtet.

55-Jährige konnte Wölfe vertreiben

Der 55-Jährige Mann konnte sich mit Zuhilfenahme seines Hammers befreien und die Wölfe vertreiben und begab sich etwas später mit leichten Biss-Verletzungen an seiner Hand in ärztliche Behandlung.

Frank Holle, der Bürgermeister bestätigte gegenüber den Medien, dass man der Aussage des Mannes trauen kann. Der zerrissene Pulli des Opfers wird nun auf DNA-Spurten untersucht. Experten versuchen auch, DNA-Spuren am Körper des Mannes sicher zu stellen.

Wölfe laufen überall herum

Es gibt allerdings keinen Grund zur Sorge, so der Bürgermeister. Derzeit laufen „überall Wölfe herum“. Erst im Juli beobachte die Landesjägerschaft im benachbartem Gnarrenburg ein Wolfsrudel mit sieben Welpen. Auch in dem Ortschaften Hepstedt, Kirchtimke und Tarmstedt konnten mehrere einzelne Tiere ausgemacht werden.

Ob es sich bei dem Angriff am Dienstagmorgen tatsächlich um einen Wolf handelt, wird man wahrscheinlich erste nächste Woche wissen. Ob man sich danach, bei einem positiven Ergebnis, noch immer nicht "fürchten" muss, kann man wohl bezweifeln.

 


Artikel: Focus.de

Foto: Pixabay


 

 

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