Artenschutzabkommen: CITES erhöht die Jagdquote für Spitzmaulnashörner

Artenschutzabkommen: CITES erhöht die Jagdquote für Spitzmaulnashörner

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Einen ersten Erfolg für den Artenschutz auf der CITES-Konferenz konnte Südafrika für sich verbuchen! In Zukunft dürfen pro Jahr bis zu neun Spitzmaulnashörner für Jagdzwecke frei geben werden.

CITES-Konferenz in Genf

Dank guter Hegebemühungen konnte Südafrika einen ersten Erfolg für den Artenschutz auf der CITES-Konferenz für sich verbuchen.

Das Land darf in Zukunft bis zu neun Spitzmaulnashörner für Jagdzwecke frei geben. Die Erträge fließen in den Schutz der Nashörner, der ungeheure Kosten verursacht. 


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Inzwischen leben rund 2.000 Tiere in Südafrika

Dank guter Hegebemühungen leben inzwischen mehr als 2.000 dieser Tiere in Südafrika, immerhin 40 % aller in Afrika vorkommenden Exemplare dieser Unterart.

Seit dem Jahr 2003 hat Südafrika eine jährliche Jagdquote von fünf Spitzmaulnashörner. Erlegt wurden immer alte Bullen.

Nashornschutz kostet Geld

Tom Milliken von der TRAFFIC-Organisation (WWF - IUCN), die offiziell den Handel mit gefährdeten Tieren überwacht, sagte zur Erhöhung der Quote, dass die höhere Jagdquote zu mehr Nachwuchs führen könnte.

Die alten Bullen halten die Jungen  von der Fortpflanzung ab und töten sogar andere Nashörner, meistens weibliche Stücke. Die hohen Preise, die für die Jagd bezahlt würden, seien eine wichtige Einnahmequelle für den Naturschutz.

Tierrechtaktivisten und mehrere afrikanische Länder, meist solche ohne einem Bestand an Nashörner, hatten sich gegen die Entscheidung gewandt.

Sie wurde schließlich mit Zustimmung von Staaten wie Botswana und Simbabwe, aber auch der EU und Kanada getroffen.


Foto: Pixabay

Quelle: CITES


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