Montag, 25. März 2019
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Chinesische "Elfenbeinkönigin" in Tansania zu langer Haftstrafe verurteilt

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69-Jährige Chinesin war für den Schmuggel von mehr als 800 Elefantenstoßzähnen nach Asien verantwortlich und wurde nun zu 15 Jahren Haft verurteilt.

"Elfenbeinkönigin" zu langer Haftstrafe verurteilt

Eine als "Elfenbeinkönigin" bekannt gewordene chinesische Staatsbürgerin ist in Tansania zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt worden.

Zudem muss die Schmugglerin eine Geldstrafe von umgerechnet rund fünf Millionen Euro zahlen, wie ein Gericht in dem ostafrikanischen Staat befand.

Strafe soll Wilderer und Schmuggler abschrecken

Der Richter in der Wirtschaftsmetropole Daressalam erklärte letzten Dienstag, die Strafe soll Wilderer und Schmugglen als Abschreckung dienen.

Die 69-jährige Chinesin führte laut Ausführung des Richters eine kriminelle Vereinigung und war im Lauf der Jahre für den Schmuggel von mehr als 800 Elefantenstoßzähnen nach Asien verantwortlich.

Der WWF begrüßte die Entscheidung: "Das Urteil setzt ein klares Zeichen: Der illegale Artenhandel ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen", erklärte Katharina Trump,  Expertin für Wildtierkriminalität!

Chinesin kein kleiner Fisch

Statt der Strippenzieher treffe es meistens nur die kleinen Fische der Schmugglerbranche. "Das ist diesmal anders. Wir hoffen auf eine abschreckende Wirkung."

Vor der Kolonialzeit lebten in Afrika Schätzungen zufolge bis zu 10 Millionen Elefanten. Heute sollen es nur noch rund 415.000 sein, was aber auch auf den immer kleiner werdenden Lebensraum zurück zu führen ist.


Foto: Pixabay

Artikel: Kurier.at


 

 

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