CITES: Jetzt ist auch die Giraffe geschützt

CITES: Jetzt ist auch die Giraffe geschützt

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Das war ein guter Tag für Giraffen, sagen Tierrechtsorganisationen. Einige Länder im südlichen Afrika sehen das allerdings völlig anders.

Jetzt ist auch die Giraffe geschützt

Tierrechtsorganisationen meinen es war ein guter Tag für die Giraffen Afrikas.

Sambia, Botsuana, Namibia und Simbabwe, hingegen meinen, ihre Bestände seien stabil oder würden größer, dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen. Probleme gebe es nur in Ländern weiter nördlich.

Giraffenbestände auf rund 100.000 Tiere zurückgegangen

Die Giraffenbestände sind nach Schätzungen in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 40 Prozent auf rund 100.000 Tiere zurückgegangen.

Tierrechtsorganisationen meinen nun, wenn ein Bedrohungsaspekt wie der Handel wegfällt, besteht die Chance, dass die Giraffenpopulationen sich erholen.

Sambia, Botsuana, Namibia und Simbabwe sehen das anderes und vertreten die Meinung dass die Bevölkerung in der Lage sein müsse, vom Wild kommerziell zu profitieren. Ihre Bestände seien stabil oder würden größer, dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen.


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Bevölkerung könne Interesse an Wildschutz verlieren

Der Vertreter Sambias warnte, die Bevölkerung könne bei anhaltenden oder neuen Restriktionen das Interesse am Wildschutz verlieren. Das könne die Wilderei verschlimmern und das Überleben der Arten gefährden.

"Wir können keine guten Zoos sein, wenn die Zoowärter nicht bezahlt werden", sagte der Vertreter Botsuanas.

Der internationale Handel mit Fleisch, Leder und Jagdtrophäen oder die Verschiffung der Tiere an Zoos und Zirkusse soll künftig nur noch dann möglich sein, wenn das Exportland nachweist, dass die Bestände dadurch nicht weiter gefährdet werden.

Aufweichung des Elfenbeinhandels abgelehnt

Die deutsche Bundesregierung lehnt auch eine Aufweichung des Elfenbeinhandels ab. "Für den Kampf gegen die Wilderei ist es wichtig, dass es auch weiterhin keinen internationalen legalen Markt gibt, über den gewildertes Elfenbein "rein gewaschen" werden kann", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Die Menschen bräuchten Alternativen zur Wilderei.

Ob die erwähnten Lebensmittelhilfen der deutschen Regierung eine echte alternative sind und man hier auf Augenhöhe mit den afrikansichen Länder agiert, sei mal dahingestellt.


Foto: Pixabay

Quelle: CITES


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