Mittwoch, 22. Mai 2019
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Pest-Tote durch Murmeltierfleisch - nun auch zehn Schweizer in Quarantäne


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Zwei russische Touristen sind in der Mongolei wegen der Beulenpest ums Leben gekommen. Nun wurden als Vorsichtsmassnahme auch zehn Schweizer unter Quarantäne gestellt.

Verzehr innerer Organen frisch getöteter Murmeltiere

Zwei russische Touristen sind in der Mongolei wegen der Beulenpest ums Leben gekommen. Nun wurden als Vorsichtsmassnahme auch zehn Schweizer unter Quarantäne gestellt.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 38-jährigen Mann und seine 37-jährige, schwangere Frau. Sie sollen durch den Verzehr von rohem Murmeltierfleisch infiziert worden sein.

Nach altem mongolischem Volksglauben stärkt der Verzehr von rohem Fleisch und den inneren Organen frisch getöteter Murmeltiere die Gesundheit. 


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EDA bestätigt Vorfall 

Die Gesundheitsbehörden beschlossen als Vorsichtsmassnahme, alle Personen, die direkten oder indirekten Kontakt mit beiden Opfern hatten, unter Quarantäne zu stellen.

Getroffen hat es insgesamt 158 Personen, wie die "Siberian Times" schreibt. Darunter sind auch "rund zehn Schweizer", wie das Eidgenössische Aussendepartement (EDA) bestätigt.

Ihre Gesundheit sei laut aktuellen Informationen der Schweizer Behörden "nicht gefährdet". Möglich ist aber, dass die Schweizer noch länger auf ihre Rückkehr warten müssen: Laut der "Siberian Times" dauert die Quarantäne im "schlimmsten Fall" bis zu 21 Tage!

Der schwarze Tod

Weltweit registriert die WHO - die Weltgesundheitsorganisation - etwa 1000 bis 3000 Pestfälle pro Jahr, meistens in Form kleinerer, örtlich begrenzter Epidemien.

In Europa gab es den letzten dokumentierten Pestausbruch während des Zweiten Weltkriegs. Bei der Pest handelt es sich um eine hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit.

Häufigste Form ist die Beulenpest, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie einer Entzündung der Lymphknoten im Leistenbereich einhergeht.  


Foto: Pixabay

Artikel: blick.ch


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