Freitag, 18. Oktober 2019
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Simbabwe: Drei Nashorn-Wilderer im Bubye Valley bei Schusswechsel getötet


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Im privaten Hegegebiet „Bubye Valley“ haben sich letzten Sonntag staatliche Wildhüter und Scouts der Conservancy einen Schusswechsel mit Nashornwilderern geliefert. Drei Wilderer wurden dabei getötet.

Drei Wilderer bei Schusswechsel getötet

Im "Bubye Valley" Hegegebiet haben sich letzten Sonntag staatliche Wildhüter und Scouts einen Schusswechsel mit Nashornwilderern geliefert.

Dabei kamen drei Wilderer ums Leben. Eine Jagdüchse im Kaliber .30-06 sowie etliche Ausrüstungsgegenstände wurden sicher gestellt.

Zwei der Wilderer waren den Behörden bereits bekannt, sie hatten schon früher in "Bubye Valley" gewildert.

Zahl der getöteten Wilderer steigt stetig

Die Zahl der in diesem Jahr bei Schießereien mit den Gesetzeshütern zu Tode gekommenen Wilderern ist in der Conservancy damit auf mittlerweile sechs Personen gestiegen.

Ein Wilderer bleibt nach einem Schusswechsel gelähmt, einer konnte verhaftet werden, vier Feuerwaffen wurden beschlagnahmt.

Ein Fahrzeug der Sicherheitskräfte musste allerdings abgeschrieben werden, da es bei der Verfolgung von Wilderern bei hoher Geschwindigkeit verunfallte. 


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Wilderer nach Zusammenstoß mit Ziege getötet

Erst Mitte Juli entdeckten Polizei und Wildhüter eine Gruppe von vier Wilderern, die frischen Spuren von Nashörnern im Bubye Valley Conservancy auf der Spur waren, berichtete Nehanda Radio.

Als die Männer merkten, dass sie beobachtet werden, versuchten sie, mit einem Toyota Wish zu flüchten.

Sie verloren jedoch bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug, nachdem es mit einer Ziege kollidierte. Der Toyota kam dabei von der Straße ab und überschlug sich.

Alle vier Männer wurden in den Trümmern gefunden zwei der Männer, Godfrey Makechemu und Charles Runye, starben, bevor sie ins Krankenhaus kamen.

James Mauto und Celestino Shate wurden wegen des Verstoß gegen den "Parks and Wildlife Act" der rechtswidrigen Jagd auf ein besonders geschütztes Tier angeklagt. Sie wurden bis zum 28. Juni in Untersuchungshaft genommen, berichtete The Chronicle.

Bubye hat die höchste Konzentration von Nashörnern in Simbabwe

Bubye (3.743 qkm) hat die höchste Konzentration von Nashörnern in Simbabwe. Das Hegegebiet war einst eine bekannte Rinderfarm.

Bis in die späten 1980er Jahre schossen angestellte Berufsjäger Wildtiere ab, da sie als Schädlinge galten.

Die extensive Rinderzucht führte nicht nur zu Überweidung und Erosion, sondern war wegen regelmäßiger Dürren auch nicht sehr profitabel. Deshalb entwickelte sich in Simbabwe eine Wildtierwirtschaft.

Heute gibt es dort rund 35 verschiedene große Wildtierarten, einschließlich der „Big Five“ und die Population an Löwen ist die größte in Simbabwe. Der Bestand an schwarzen Nashörnern ist der viertgrößte in Afrika.

Auch Elefanten sind häufig. Bubye hat ein effektives Überwachungssystem, das allerdings erhebliche finanzielle Mittel verschlingt. Die wichtigste Einnahmequelle ist die nachhaltige Jagd.


Foto: Pixabay

Quelle: newsweek.com


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