Montag, 19. August 2019
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Rhino-Schützer warnen vor Entwaffnung


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Rhino-Schützer in Südafrika warnen vor Entwaffnung durch die Polizei. Polizeiminister Bheki Celes will durch einen "Gun Ban" Waffen in Privatbesitz verbieten.

Rhino-Schützer warnen vor Entwaffnung

Südafrikas rund 20.000 Nashörner sind täglich einem immensen Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Darum werden die Tiere von bewaffneten Sicherheitskräften bewacht.

Die privaten Eigentümer der Nashörnern haben ihre Wohnungen mittlerweile zu Festungen ausgebaut und schützen sich im täglichen Leben mit ihren Schusswaffen.

Es herrscht Kriegszustand

Es herrscht eine Art Kriegszustand in Südafrika, was den Schutz der Dickhäuter betrifft. Hoch bewaffnete Wilderer mit High-Tech Ausrüstung und manchmal mit Unterstützung durch Helikoptern sind hinter den seltenen Tieren her und scheuen sich auch nicht, notfalls ihren Weg mit halbautomatischen Waffen frei zu schießen.

Die Tiere auf staatlichen Land werden von staatlichen Wildhütern beschützt. Ein Viertel der Nashörner lebt allerdings auf privaten Wildfarmen.

Dort sind die Farmer selbst für den Schutz der Tiere verantwortlich. Sie stellen deshalb eigene Wildhüter an oder engagieren private Sicherheitsdienste. 


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Verbot von Waffen in Privatbesitz

Polizeiminister Bheki Celes will aber nun Waffen in Privatbesitz verbieten. Dies nach einer anscheinend tödlichen Verwechslung, als ein Zivilist einen Polizisten erschoss.

Der Beamte wurde auf der M19 in Durban wohl in vermeintlicher Notwehr getötet, da der Mann wohl dachte, dass er gerade Opfer einer Entführung wird. Die Polizisten patrollierten in einem Zivilfahrzeug das Gebiet , als sich der Vorfall ereignete.

Laut Polizeisprecher Brigadier Vishnu Naidoo entdeckten die beiden Beamten das Fahrzeug, das neben der M19 geparkt war und dessen Warnblinkanlage eingeschaltet war, und beschlossen, es zu kontrollieren.

Naidoo sagte, als sich einer der Polizist dem Fahrzeug näherte, habe der Insasse des Fahrzeugs auf ihn geschossen und den Beamten getötet. Es war unklar, ob der Offizier seine Uniform trug oder nicht.

Wilderer führen alles was der Schwarzmarkt hergibt

Doch der drohende "Gun Ban" wird die Wilderer nicht betreffen. Diese führen an Waffen alles, was sie brauchen und was der Schwarzmarkt so hergibt. Jahrelange Bürgerkriege im südlichen Afrika versorgen die Nachfrage mit vollautomatischen Kriegswaffen, vor allem der bewährten Ak 47.

Doch die neue Verordnung von Bheki Cele könnte das "Gleichgewicht" der Waffen zugunsten der Wilderer verschieben. Den privaten Sicherheitsdiensten sollen auch die halbautomatischen Sturmgewehre weggenommen werden!


Foto: Pixabay

Quelle: iol.co.za


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