Dienstag, 17. September 2019
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Torkelnde Waschbären: Betrunken statt tollwütig

 

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Die Waschbären in Milton, US-Bundesstaat West Virginia, taumelten und torkelten. Verängstigte Bewohner befürchteten deshalb Tollwut und riefen die Polizei. Als diese erschien und einige der Tiere einfing, entpuppte sich die Angelegenheit nach einem geübten Blick der Beamten als schwere Trunkenheit.

Torkelnde Waschbären in den USA

Die torkelnde Waschbären um US Bundesstaat West Virginia waren zum Glück "nur" betrunken statt tollwütig, denn die Tiere hatten gegorene Holzäpfel gegessen, die schon am Baum fermentiert waren.

"Sie sind nun von den Holzäpfeln betrunken", zitierten etliche Medien am Mittwoch aus einer Mitteilung der Polizei an die Bevölkerung von Milton.

Die eingefangenen Tiere seien in einer "Ausnüchterungszelle für Waschbären" gelandet und später wieder in die Freiheit entlassen worden.

Putzig aber problematisch

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Waschbären erstreckt sich von Panama über Mexiko und fast die gesamte USA bis hin zum Süden Kanadas.

Doch Immer öfter werden die Tiere auch in urbanen Regionen gesichtet – und sorgen dort für enorme Probleme. Im Bundesstaat Virginia ist mittlerweile eine eigene Organisation mit der Problematik befasst.

Der Verein "Wildlife Help" steht der örtlichen Bevölkerung mit Tipps im Umgang mit den Waschbären und anderen Wildtieren zur Seite.

Auch über eine eigenes eingerichtete "Virginia Wildlife Conflict Helpline" können sich Bewohner informieren und präventive Maßnahme treffen – etwa den Müll, von dem sich die Tiere ernähren, ordentlich zu entsorgen oder wie man den eigenen Garten waschbärensicher einzäunen kann.


Artikel: Facebook / Milton Police Department

Photo Credit: Milton Police Department


 

 

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