Montag, 20. Mai 2019
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Der Jogger, der Anfang Februar in Colorado einen Puma tötete, hat in seinen ersten öffentlichen Äußerungen den Kampf mit dem Raubtier als "Kampf um Leben und Tod" beschrieben.

31-Jähriger drückte Raubtier die Luft ab

Travis Kauffman: "Einer der ersten Gedanken, den ich hatte, war: 'Das wäre eine ziemlich beschissene Art zu sterben'", so seine Meldung bei der Pressekonferenz.

Der Vorfall hatte sich am 4. Februar ereignet, als Kauffman im Bundesstaat Colorado auf einer Lauftour durch den Wald war. "Ich hörte ein paar Tannennadeln hinter mir rascheln, stoppte und drehte mich um", so der 31-Jährige. Da habe er den Puma auf sich zu rennen sehen.

Dem Tier die Luft abgedrückt

Wie es Wanderern und Naturnutzern ja so gerne vermittelt wird, auch beim aktuellen Thema Wolf, hob Kauffman die Arme und schrie, um das knapp 40 Kilogramm schwere Raubtier abzuschrecken.

"Nur leider rannte es weiter und stürzte sich dann auf mich und.... seine beiden Kiefer rammten sich in meine Hand und mein Handgelenk", erzählte der eher schmal gebaute Amerikaner.

Sein Geschrei und gestikulieren halfen nichts. Im Kampf rollten Puma und Kauffman einen Weg hinab.

Kauffmann gewann die Oberhand

Schließlich gewann Kauffmann die Oberhand, im Kampf. Der Puma habe auf dem Rücken gelegen, und er habe die Hinterbeine mit seinen beiden Füßen fixieren können.

Dann habe er dem Puma mit einem Stein mehrmals auf den Kopfgeschlagen, sei auf seinen Hals gesprungen und habe dem Tier die Luft abgedrückt.

Puma griff weiter an

Nach einigen Minuten habe er gedacht, mit dem Raubtier sei es vorbei, "aber dann griff er weiter an" und habe ihm einige weitere Bisse & Kratzer zugefügt. Nach ein paar weiteren Minuten habe der Puma "sich endlich nicht mehr gerührt".

Der gesamte Überlebenskampf dauerte etwa zehn Minuten. Danach habe er gefürchtet, dass ihm weitere Pumas am Weg auflauern würden. Dem Radiosender KUNC sagte der US-Amerikaner, er habe "keinerlei Trauma" davon getragen.

Junger Puma war Glücksfall

Der Wildhüter Mark Leslie sagte, alle seien "extrem froh, dass dieser Angriff von einem jungen Puma verübt wurde, andernfalls würden wir hier wahrscheinlich eine völlig andere Pressekonferenz abhalten müssen".


Foto: Colorado Parks and Wildlife

Artikel: telegraph.co.uk


 

 

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