Vietnam: Maushirsch nach 30 Jahren wiederentdeckt

Vietnam: Maushirsch nach 30 Jahren wiederentdeckt

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Fast 30 Jahre lang galt es als verschollen, doch nun haben Forscher erstmals wieder ein Vietnam-Kantschil in freier Wildbahn bestätigt.

Maushirsch galt aus ausgestorben

Fast 30 Jahre lang galt diese Spezies als verschollen - nun haben Forscher erstmals wieder einen "Maushirsch" in freier Wildbahn gesichtet.

Das Huftier aus der Familie der Hirschferkel, das auch als Maushirsch bezeichnet wird und etwa so groß wie ein Hase ist, ist im Osten Vietnams in eine Fotofalle getappt.

Tipps von der Bevölkerung

Das Expertenteam rund um das Southern Institute of Ecology/Global Wildlife Conservation war demnach Tipps von Bewohnern in der Nähe der Küstenstadt Nha Trang nachgegangen, die das Tier mit dem silbergrauen Rückenfell gesehen hatten.

Innerhalb von sechs Monaten hätten dann rund 30 aufgestellte Fotofallen das Vietnam-Kantschil (Tragulus versicolor) dann mehr als 200-mal unabhängig voneinander aufgenommen.

Population noch unbekannt

Wie viele Vietnam-Kantschil (Tragulus versicolor) genau in der Region leben, ist derzeit nicht bekannt. Das Tier könne wissenschaftlich als wiederentdeckt gelten, schrieben die Experten um Tilker, der gerade Doktorand am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ist.

Für die Bevölkerung vor Ort sei es allerdings nie verschwunden gewesen, berichteten die Forscher in „Nature Ecology and Evolution".

Somit handelt es sich bei der weit verbreiteten Info, ein Jäger hätte damals das letzte seiner Art erlegt, um eine reine Falschinformation!


Foto: Southern Institute of Ecology/Global Wildlife Conservation
Quelle:  nature.com


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